Abgeschlossenheitsbescheinigung - Bauantrag - www.Wohnbaufinanzierung.Berlin

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Abgeschlossenheitsbescheinigung - Bauantrag

Finanzierung > Wohnbaulexikon


Die Abgeschlossenheitsbescheinigung wird vom Bauaufsichtsamt erstellt und bescheinigt, dass das betreffende Objekt/die betreffende Immobilie nach dem Wohneigentumsgesetz - kurz WEG - abgeschlossen wurde. In diesem Zusammenhang bedeutet der Begriff "abgeschlossen" eine bauliche Trennung von anderen Wohnräumen mit eigenem Zugang nach außen.

Die Abnahmeverpflichtung verpflichtet den Darlehensnehmer dazu, das Darlehen innerhalb einer definierten Frist (der Abnahmefrist) abzunehmen. Abnahme bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Auszahlung der Finanzierung in Anspruch genommen wird.


Die Abtretung ist eine Übertragung von Ansprüchen und Rechten auf dritte Personen. Bei der Immobilienfinanzierung gibt es unter anderem die Abtretung der Ansprüche und Rechte aus Kapitallebensversicherungen, Bausparverträgen, dem Kaufvertrag und von Grundschulden.

Eine Anschlussfinanzierung ist die Finanzierung, die für die Zeit nach Ablauf der Zinsbindung oder für eine Umschuldung innerhalb der Zinsbindung vom Darlehensnehmer aufgenommen wird. Dabei wird häufig auch von einer Prolongation oder Umschuldung des Hypothekendarlehens gesprochen.

Die Auflassung dokumentiert gemäß § 925 BGB den Übergang des Eigentums zwischen Käufer und Verkäufer und wird grundsätzlich im Rahmen des Kaufvertrags vom Notar beurkundet. Anschließend bewirken die Auflassung und die nachfolgende Eintragung den Eigentumsübergang im Grundbuch.

Die Auflassungsvormerkung ist ein Vermerk in Abteilung II des Grundbuchs, die den Anspruch eines Grundstückserwerbers auf die Eigentumsübertragung bis zu einer endgültigen Umschreibung auf den neuen Eigentümer dokumentiert und sichert. Belastungen und Verfügungen sind ab diesem Moment nur noch mit Zustimmung des Auflassungsberechtigten möglich.

Bei einem Aufteilungsplan handelt es sich um eine Bauzeichnung, die von der Baubehörde genehmigt wurde. Die Bauzeichnung weist die Aufteilung und Lage des jeweiligen Sonder- und Gemeinschaftseigentums aus. Die ausgewiesenen Nutzungseinheiten sind grundsätzlich fortlaufend nummeriert, sodass jederzeit eine eindeutige Zuordnung möglich ist. Der Aufteilungsplan wird bei der Bildung von Wohnungseigentum benötigt und ist gemeinsam mit der Abgeschlossenheitsbescheinigung und der Teilungserklärung beim jeweiligen Grundbuchamt einzureichen.

Die (Darlehens) Auszahlung, häufig auch Valutierung genannt, erfolgt erst, sobald alle Auszahlungsvoraussetzungen erfüllt wurden. Handelt es sich beim zu finanzierenden Objekt um ein bereits fertiggestelltes Gebäude, so wird die Darlehenssumme grundsätzlich in einer Summe ausgezahlt. Bei Neubauten wird die Valutierung des Darlehens hingegen entsprechend dem Baufortschritt in Teilbeträgen vorgenommen.

Die Auszahlungsvoraussetzungen für ein Hypothekendarlehen können vielfältig sein. Grundsätzlich gilt jedoch, dass die im Vertragsangebot definierten Voraussetzungen und Bedingungen innerhalb einer zumeist vorgegebenen Frist vom Kreditnehmer erfüllt sein müssen, damit die Bank entsprechend das Darlehen valutieren bzw. auszahlen kann. Als klassisches Beispiel einer Auszahlungsvoraussetzung ließe sich die Eintragung einer Grundschuld nennen.

Ein Bankvorausdarlehen wird zur Vorfinanzierung eines Bauspardarlehens angewandt. Es ist ein Darlehen in Höhe der Bausparsumme. Während der Laufzeit des Bankvorausdarlehens sind jeweils nur die Zinsen zu entrichten. Die "eingesparten" Beträge werden stattdessen in den Bausparvertrag eingezahlt. Am Ende der Laufzeit des Bankdarlehens wird es durch die komplette Inanspruchnahme des Bausparvertrags (Sparanteil und Bauspardarlehen) abgelöst.

Ein Bauantrag bedarf der Schriftform und ist gemeinsam mit allen weiteren benötigten Unterlagen (Bauvorlagen) in ausreichender Zahl bei der Aufsichtsbehörde einzureichen. Folgende Voraussetzungen sind beim Stellen eines Bauantrags zu erfüllen:


Der Bauantragsvordruck muss bei der Einreichung bei der entsprechenden Aufsichtsbehörde vom Architekten, dem Entwurfsverfasser und dem Bauherrn unterschrieben worden sein.
Der Entwurfsverfasser ist bei der Einreichung in der Pflicht, eine entsprechende Berufs-Haftpflichtversicherung nachzuweisen.
Den eingereichten Unterlagen wird ein maßstabsgetreuer Lageplan (1:500) mit der Berechnung der Grund- und Geschossflächen beigefügt.
Die Bauzeichnungen sind im Maßstab 1:100 einzureichen. Zu den Bauzeichnungen zählen Ansichts- und Schnittzeichnungen sowie ein Grundriss.
Die Berechnung des Bruttorauminhalts ist nach DIN 277 Teil 1 zu erstellen. Zusätzlich müssen Angaben zur Hochbaustatistik beigefügt werden.
Der Standsicherheits-, Wärme- und Schallschutznachweis ist vorzulegen.



 
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