Notaranderkonto - Sondertilgung - www.Wohnbaufinanzierung.Berlin

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Notaranderkonto - Sondertilgung

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Das Notaranderkonto ist ein treuhänderisch vom Notar unter anderem zur Kaufabwicklung einer Immobilientransaktion geführtes Konto. Das Notaranderkonto kann unter anderem für eine vorzeitige Darlehensauszahlung vor Eintragung einer Grundschuld genutzt werden. Der Notar garantiert dabei gemäß Treuhandauftrag eine zweckmäßige Verwendung des Geldes.

Der notarielle Kaufpreis ist der Kaufpreis, der in einem notariellen Kaufvertrag vereinbart wurde. Der notarielle Kaufpreis stellt die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer dar. Dem notariellen Kaufpreis liegt unter anderem die Ermittlung des Beleihungswerts und der Gebäudeabschreibung zugrunde.

Mit der Notarbestätigung wird gegenüber der Bank notariell bestätigt, dass der rangrichtigen Eintragung der Grundschuld nichts im Wege steht. Die Notarbestätigung ermöglicht es, ein Darlehen auszuzahlen, bevor eine Grundschuldeintragung im Grundbuch vollzogen wurde.

Es gibt Fördermittel, die jeder Bürger für selbst erstellten Wohnraum im Laufe seines Lebens nur einmal in Anspruch nehmen kann. Wurde diese Förderung bereits in Anspruch genommen, so spricht man vom sogenannten Objektverbrauch.

Die Rangbescheinigung ist eine schriftliche Bestätigung eines Notars für ein Kreditinstitut, dass der rangrichtigen Eintragung der Grundschuld keine sonstigen Anträge beim zuständigen Grundbuchamt entgegenstehen.

Der Rangrücktritt ist eine notariell beglaubigte Erklärung, mit der ein im Grundbuch festgehaltener Gläubiger von seiner Rangstelle zugunsten eines anderen Gläubigers zurücktreten kann.

Die Rangstelle zeigt bei mehreren im Grundbuch eingetragenen Belastungen auf, in welcher Reihenfolge die Gläubiger im Falle einer Zwangsvollstreckung aus dem Erlös bedient bzw. befriedigt werden.

Die Schufa, die Schutzgemeinschaft für die allgemeine Kreditsicherung, ist eine Organisation verschiedener kreditgebender Unternehmen und Banken. Die Schufa sammelt Informationen zur Beurteilung der Bonität von Kreditnehmern. Die Informationen erhält die Schufa unter anderem von den Kreditinstituten. Die gesammelten Informationen stellt die Schufa anschließend den Banken auf Anfrage zur Verfügung. Zur Einholung der Informationen bedarf es einer Erlaubnis des "Kunden".

Bei einer Schuldübernahme liegt das Einvernehmen aller Vertragsparteien über den Eintritt eines neuen Darlehensnehmers in einen bestehenden Kreditvertrag vor. Der bisherige Darlehensnehmer scheidet gleichzeitig aus dem Darlehen aus. Eine Schuldübernahme bedarf immer des Einverständnisses des Darlehensgebers/der Bank. Kreditinstitute stimmen einer Schuldübernahme grundsätzlich nicht zu, wenn sich dadurch das bestehende Ausfallrisiko erhöht. Eine sehr gute/einwandfreie Bonität der in die Darlehensverträge eintretenden Person ist somit als Grundvoraussetzung anzusehen.

Schuldzinsenabzug

Die Schuldzinsen haben bei vermieteten Immobilien/Objekten den Charakter von Werbungskosten und können bei Einkünften aus einer Vermietung oder Verpachtung steuermindernd geltend gemacht werden.

Die Sicherungshypothek ist eine Forderung, die zwingend an das Bestehen der/ einer Hypothek gebunden ist. Die Sicherungshypothek ist somit eine streng akzessorische Hypothek. Da die Sicherungshypothek nicht verkehrsfähig ist, ist sie kein nutzbares/ brauchbares/ geeignetes Kreditsicherungsmittel. Praktische Bedeutung hat sie als Zwangshypothek, die ein Gläubiger (z. B. Handwerker) wegen einer titulierten Forderung gegen den Willen des Eigentümers ins Grundbuch eintragen lassen kann.

Sondereigentum ist das alleinige Eigentum an einer bestimmten Wohnung (Wohnungseigentum). Das alleinige Eigentum wird in diesem Zusammenhang häufig Alleineigentum genannt. Neben dem Alleineigentum gibt es als Sondereigentum das Teileigentum, welches ein Eigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen ist.

Als Sondertilgung bezeichnet man eine (zusätzliche) Tilgungsleistung, die über die grundsätzlich vereinbarte Tilgung hinausgeht. Die Möglichkeit der Sondertilgung muss dabei dem Darlehensnehmer vom Darlehensgeber – d. h. dem finanzierenden Kreditinstitut – bei Vertragsabschluss als Vertragsbestandteil eingeräumt worden sein.
Bei variabel verzinsten Darlehen sind Sondertilgungen grundsätzlich unter Berücksichtigung einer dreimonatigen Kündigungsfrist möglich. Immer häufiger lassen Kreditinstitute die Sonderteilung jedoch auch ohne eine dreimonatige Kündigungsfrist zu. Die Sondertilgung wird grundsätzlich auf den Effektivbetrag geleistet; dies hat zur Folge, dass sich die Laufzeit des Darlehens verkürzt. Wird die Sondertilgung auf die Restschuld, d. h. den Nominalbetrag, geleistet, so verringert sich die Rate. Wie eine Sondertilgung geleistet wird, ist in den Darlehensverträgen/Bedingungen geregelt.


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